Preis: 8 Euro pro Person, mit einem Skonto von 20% für CTS und Touring Club-Mitglieder.
Gratis: Kinder unter 7 Jahre
Gratis: eine Person pro Familie mit mindestens drei Zahlenden.
Treffpunkt: 9:00 Uhr, in der Geschäftsstelle des Reservats in Via Canale 48 (Fondotoce).
Rückkehr: circa 18:00 Uhr
Mittagessen: Picknickkorb oder wahlfrei, in einem Agriturismus mit typischen Gerichten (12 Euro pro Person, Getränke ausgeschlossen).
Empfohlene Bekleidung: Lange Hosen, bequeme Laufschuhe, Windjacke, Feldflasche.
Der Abflußkanal vom Lago di Mergozzo, ein träger Wasserlauf, an dessen Ufern man, abgesehen von Schilfrohr auch Rohrkolben und weiße Seerosen bewundern kann. An seiner Mündung gibt es eine endemische Vielfalt von Wassernüssen: die Trapa natans verbanensis, die im Sommer weitläufig die Oberfläche des Gewässers bedecken.
Der an der Kanalmündung wachsende Röhricht tritt überwiegend in seiner geschlossenen Form auf, oder besser gesagt, er besteht ausschließlich aus Schilfrohr. Von unserem Rastplatz aus kann man die abwechslungsreiche im Rohrschilf lebende Vogelfauna beobachten: Stockenten, Haubentaucher, Teichhühner, Bläßhühner und, wenn man Glück hat, auch die Rohrweihe, auf dem Jagdflug durch das Röhricht; oder dem Gesang der mimetischsten Arten lauschen: Teichrohrsänger, Drosselrohrsänger, Beutelmeisen, Rohrammer und Seidensänger.
Das Waldgebiet an den Hängen des Monte Rosso ist typisch für die insubrische Hügellandschaft (Bezeichnung für die Region der großen Seen, die vom Lago d’Orta bis zum Gardasee reicht): in der Tat besteht dieses aus thermophilen Arten, darunter Eichen, Kastanien und Robinien, in dessen Unterholz eine Vielzahl von Mäusedorn, Stechpalmen und Eiben gedeihen, Arten, die typisch für ein mildes und besonders feuchtes Klima sind.
In der Nähe einer kleinen Kapelle, genannt Pianasc, trifft man auf einen Schwarzerlenwald, was sehr charakteristisch für Gebiete mit hoher Bodenfeuchtigkeit ist, oder wie in diesem Fall, für sumpfigen Erdboden, aufgrund des vorhandenen oberflächlichen Grundwassers. In den Lichtungen mit oberflächlichem felsigen Aufschluß, trifft man auf Heideland, eine kraut- strauchartige Vegetation, deren Name auf die dominierend auftretende Art zurückzuführen ist, und zwar das Heidekraut, ein kleines buschiges Gewächs mit einer Blütezeit von Sommer bis Herbst und welches oftmals mit Erika verwechselt wird.
Wenn man den Torchio-Weg entlang geht, trifft man im Wald auf einen kleinen Weiher, der ausschließlich durch Niederschläge versorgt wird, die aufgrund der umliegenden undurchlässigen Schlammschichten gestaut werden: an den Ufern trifft man auf die typische Vegetation von Sumpfgewächsen, die überwiegend aus Binse und Pfeifengras besteht.
Entlang des Wanderpfades trifft man auf zahlreiche jahrhundertealte Kastanienbäume, Zeugen der Vergangenheit und für die intensive Nutzung dieser Baumart, hauptsächlich wegen der Kastanien, die als Nahrungsmittel jahrhundertelang das Überleben der Bewohner dieser Gegend sicherte.